Bundesnetzagentur

Amateurfunkdienst

Im Überblick

Amateurfunkstelle

Beim Amateurfunk handelt es sich um ein technisches Hobby, das sich mit der drahtlosen Nachrichtenübertragung befasst. Es bietet den Funkamateuren die Möglichkeit, weltweiten Funkverkehr mit anderen Funkamateuren durchzuführen.

Voraussetzung für die Aufnahme des Sendebetriebs ist eine Prüfung bei der Bundesnetzagentur, in der die erforderlichen technischen, betrieblichen und Vorschriften-Kenntnisse nachzuweisen sind. Nach bestandener Prüfung erhält der Funkamateur ein personengebundenes Amateurfunk-Rufzeichen, das – ähnlich dem Auto-Kennzeichen - weltweit einmalig ist. Damit ist er auch berechtigt, die für sein Hobby notwendigen Geräte und Antennen selbst zu bauen.

Der Funkbetrieb findet auf fast 40 dem Amateurfunk zugeteilten Frequenzbändern statt. Diese erstrecken sich vom Langwellenbereich (135,7 kHz) über verschiedene Kurzwellenbänder, Meter-, Zentimeter- und Millimeter-Wellenbereiche bis hin zur optischen Freiraumübertragung. Je nach Frequenzbereich und Lizenzklasse liegt die maximal zulässige Sendeleistung zwischen 1 W und 750 W.

Derzeit gibt es in Deutschland schätzungsweise 80.000 Personen, die eine Amateurfunklizenz besitzen, weltweit sind es etwa 2 Millionen Personen.

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen zum Amateurfunkdienst

 

Personenschutz

Im Amateurfunk gibt es ortsfeste, portable und mobile Funkstellen. Vor erstmaliger Aufnahme des Funkbetriebs einer ortsfesten Station mit einer isotropen Strahlungsleistung von 10 W EIRP und mehr hat der Funkamateur eine Selbsterklärung für die BNetzA zu erstellen, in der er durch Rechnungen oder Messungen nachweist, dass andere Personen außerhalb seines Grundstücks nicht durch die Strahlung seiner Sendeanlage gefährdet werden.

 

Stand: 26.09.2017

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