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Bluetooth

Technik

Bluetooth USB-Stick

Der Bluetooth-Sender arbeitet im Frequenzbereich von 2,402 und 2,480 GHz nach dem Frequenzsprungverfahren (Frequency Hopping) und verwendet dabei 1600 Frequenzsprünge (Hops) in der Sekunde. Dabei wird zwischen 79 Frequenzen mit einer Bandbreite von jeweils einem Megahertz und einer Belegungsdauer von jeweils 0,625 ms hin- und hergesprungen. Als Modulation findet das GFSK-Verfahren (Gauss Frequency Shift Keying) Verwendung. Mit dieser Technik werden Interferenzen und Störungen (auch Mikrowellengeräte und andere ISM-Einrichtungen arbeiten bei ca. 2,4 GHz) vermieden.

Für den Empfang von Daten müssen Empfänger und Sender synchronisiert sein.

Die angegebene Sendeleistung bezieht sich auf einen isotropen Kugelstrahler (EIRP), d.h. eine Antenne, die gleichmäßig in alle Raumrichtungen abstrahlt. Bei Verwendung einer Richtantenne müsste die Leistung des Senders entsprechend reduziert werden, um die durch die Norm vorgegebene abgestrahlte Maximalleistung nicht zu überschreiten.

Als Zugriffs- und Duplexverfahren verwendet Bluetooth das FHMA/TDD (Frequency Hopping Multiple Access / Time Division Duplex), eine Technik, die das Zeitschlitzverfahren, wie es von den GSM-Mobilfunksystemen bekannt ist, mit dem Frequenzsprungverfahren kombiniert.

 

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen zu Bluetooth.

 

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